Alle Jahre wieder: Ärger über Sperrungen Münsterland Giro verursachte Verkehrsbehinderungen

Münster -

Der Sparkassen Münsterland Giro ist die größte Sportveranstaltung im Münsterland und für viele Münsteraner ein Muss - doch in einem Punkt scheiden sich die Geister. Während zahlreiche Menschen dem Regen trotzten und die Teilnehmer des Radrennens anfeuerten, häuften sich auf Facebook genervte Kommentare.

Von Michelle Goddemeier, Karin Völker
Alle Jahre wieder: Ärger über Sperrungen : Münsterland Giro verursachte Verkehrsbehinderungen
Das Publikum feuert die Teilnehmer des Münsterland Giro an. Foto: Jürgen Peperhowe

Wie übrigens in jedem Jahr beschwerten sich auch diesmal vor allem Autofahrer über die Straßensperrungen in Münster und Umgebung und damit verbundene Verspätungen. „1 Stunde und 10 zusätzliche Kilometer für eine notwendige Strecke zum Arzt, für die man sonst zehn Minuten braucht und dann auch noch ein lustiges Ratespiel, wo man wohl durchkommt“, äußert sich die Facebook-Nutzerin, Kira Ca, auf der Seite unserer Zeitung.

Rainer Bergmann, beim städtischen Sportamt mit der Organisation des Giro betraut, kennt die Beschwerden. „Wir versuchen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, betont er. Die Sperrungen und Umleitungen würden schon lange im Voraus kommuniziert und seinen für die Sicherheit der Sportler absolut notwendig. Außerdem: „Das Rennen findet seit Jahren an einem Feiertag statt, an dem es wenig Berufsverkehr gibt“, so Bergmann.

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Auf der Internet-Seite des Giro zählte Bergmann eine Handvoll Beschwerden. eine kritische Anmerkung sei noch im Oberbürgermeisterbüro eingegangen, der Polizei liegen nach Angaben eines Sprechers keine schriftlichen Beschwerden vor.

Das Gros der Strecke war diesmal – wie immer – nur gesperrt, solange die Radler durchfahren. Ausnahmen: Der Rundkurs für die Profis durch Münsters Innenstadt war laut Bergmann bis 18.30 Uhr gesperrt. Der Schlossplatz musste wegen der umfangreichen Aufbauten bereits am Sonntagabend gesperrt werden – und blieb für die Verkehr bis 21 Uhr am Montag dicht. Nutzer der sozialen Netzwerke zeigen aber auch Verständnis: Facebook-Nutzer, Clemens Hartmann , rät: „Einfach mal einen autofreien Montag machen, Fahrrad nutzen und Umwelt schonen.“

Kommentar zum Thema

Jahr für Jahr ergießt sich in diversen Foren eine Welle von Beschimpfungen angesichts der Streckensperrungen. Das ist mitunter verständlich, weil ärgerlich. Aber wer das weiß, kann sich versuchen, darauf einzustellen.

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