Musiker aus Berlin im Jovel Bennes Pop-Songs berühren Publikum

Münster -

Song zum „Eintauchen“ spielte der Berliner Musiker Benne im Jovel. Er berührte sein Publikum.

Von Max Keldenich
Benne (r.) stand im Jovel auf der Bühne.
Benne (r.) stand im Jovel auf der Bühne. Foto: kel

Ganz locker und ungezwungen betritt Benne pünktlich um 20.45 Uhr die Bühne im Jovel. Barfuß und leger gekleidet, begrüßt der 26-jährige Musiker aus Berlin seine Fans, die fleißig Fotos mit ihren Smartphones und Digitalkameras aufnehmen. Sie wurden vorher bereits von Lotte auf den Abend eingestimmt, eine deutsche Künstlerin aus Hamburg , die Benne voller Stolz ankündigt. Nach einem kurzen Trommelwirbel legt dieser dann mit seinem ersten Song aus seinem zweiten Album „Alles auf dem Weg“ los. Immer wieder bittet er die Zuschauer, näher an die Bühne zu kommen, um mit ihm gemeinsam in seine Songs „einzutauchen“.

Über zwei Jahre Arbeit liegen hinter Benne, der mit dem Produzenten Sebastian Kirchner am neuen Album feilte. Kirchner hat bereits Größen wie Adil Tawil betreut. Das zeigt sich auch in seinen deutschsprachigen Liedern, die nachdenklich wirken. Es sind gefühlvolle Pop-Songs wie „Sturm auf meiner Haut“, in denen er sich mit Liebe und Vertrauen zu anderen Menschen beschäftigt.

Benne heißt mit bürgerlichem Namen Benedikt Ruchay. Er wuchs in einem kleinen Dorf nahe Heilbronn auf. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er, Gitarre zu spielen. Mit 15 Jahren schrieb das musikalische Talent seine ersten Songs. An der Popakademie in Baden-Württemberg wurde Produzent Kirchner auf ihn aufmerksam. Schon im April 2014 durfte Benne Adil Tawil auf seiner Tournee begleiten. Als feinfühliger deutscher Texter und versierter Musiker gilt er nun als großes Versprechen in der deutschen Singer-Songwriter-Szene.

„In meinen Songs steht das, was ich erzählen will, im Vordergrund. Das, was mich berührt. Die Musik macht es dann erst fühlbar“, erklärt Benne. „Nie mehr wie immer“ hieß deshalb auch sein Debütalbum. Im Übrigen hört er deutschsprachige Künstler selbst nur unregelmäßig. Immerhin stehen Herbert Grönemeyer, Maxim oder Clueso aber auf seiner persönlichen Playlist.

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