Feuerwehr zeigt, was sie kann Auf Tempo Krisen meistern

Münster -

Zeit haben die Männer der Löschzüge nicht zu verlieren: Schnell soll der Löschangriff aufgebaut werden. Denn die Zeit läuft – gegen die Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt. Beim Leistungsnachweis vor den Stadtwerken ging es darum, die Leistungsfähigkeit der Löschzüge unter Beweis zu stellen.

Von Claus Röttig
„Wasser marsch“ hieß es beim Leistungsnachweis der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr. Dabei wollten die Schiedsrichter des Stadtfeuerwehrverbandes vor den Stadtwerken aber noch viel mehr von den Wehrleuten sehen.
„Wasser marsch“ hieß es beim Leistungsnachweis der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr. Dabei wollten die Schiedsrichter des Stadtfeuerwehrverbandes vor den Stadtwerken aber noch viel mehr von den Wehrleuten sehen. Foto: cro

Im Ernstfall haben die Männer in den roten Autos auch keine Zeit. „Es kommt darauf an, dass alle im Team arbeiten und die Abläufe von Standardsituationen parat haben“, so Oberschiedsrichter Markus Schwienheer .

Neben einem Löschangriff , bei dem ein Schaumrohr und zwei C-Rohre verbaut werden mussten, ging es sehr sportlich zu. Beim Staffellauf ging es wieder gegen die Zeit. „Auch das ist Teil eines Einsatzes – es muss meist sehr schnell gehen“, so Schwienheer. Da müsse auch die sportliche Leistungsfähigkeit passen.

Als weitere Stationen hatte das Organisationsteam des Stadtfeuerwehrverbandes Erste Hilfe, Knoten und Stiche und einen Test in Allgemeinbildung vorbereitet. „Die 15 Löschzüge , die sich in diesem Jahr am Leistungsnachweis beteiligen, haben sich schon einige Zeit vorbereitet“, erklärte der Oberschiedsrichter.

Für die musikalische Anfeuerung sorgte das Musikcorps. Die Oldtimergruppe präsentierte zudem ihre Fahrzeuge. „Ich freue mich sehr über die Ausrichtung des Leistungsnachweises, weil es die Ausbildung sinnvoll ergänzt“, so Feuerwehrchef Benno Fritzen . Er zeigte sich begeistert von dem Engagement der einzelnen Löschzüge. Brandschutzdezernent Wolfgang Heuer betonte: „Der Rahmen vor den Stadtwerken ist einfach fantastisch.“

In einem Zelt ging es für die Besucher konkret um Erste Hilfe: „Denn der Leistungsnachweis und das Ende der Woche der Wiederbelebung fallen zusammen.“ An Puppen sollten die Gäste den Rhythmus „30 Mal drücken, zwei Mal beatmen“, beim Herzstillstand trainieren. „Solche Kenntnisse retten Leben“, so das Credo.

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