Feuerwehr Mit 25 Kilo Ausrüstung hoch hinauf

Metelen/Münster -

Treppensteigen auf die ganz sportliche Art: Zwei Meteler Feuerwehrmänner machten mit beim Skyrun in Münster. Dabei erklommen sie mit 25 Kilo Ausrüstung bepackt ein hohes Treppenhaus.

Die Feuerwehrleute Stefan Krzywanski (l.) und Klaus Krabbe starteten beim Turmlauf in Münster.
Die Feuerwehrleute Stefan Krzywanski (l.) und Klaus Krabbe starteten beim Turmlauf in Münster. Foto: Privat

Ein Hochhaus, 18 Stockwerke, 360 Stufen – fertig ist der „ Skyrun Münster “. Zum dritten Mal versammelten sich jetzt Spitzen- und Breitensportler aus dem ganzen Land. In einem sowohl international und national besetzten Feld bestritten Männer und Frauen sowie Jugendliche und Kinder den Lauf durch das Hochhaus-Treppenhaus. Mit dabei waren auch in einer eigenen Wertung Feuerwehrleute, darunter Stefan Krzywanski und Klaus Krabbe von der Freiwilligen Feuerwehr Metelen.

„Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte ich mich in diesem Jahr qualifizieren. Und so musste ich dann noch mal hoch“, wird Stefan Krzywanski in einem Bericht über das Event zitiert.

In der Firefighter-Wertung waren 75 Feuerwehrleutevertreten, insgesamt waren 350 Teilnehmer am Start. In voller Montur und mit 25 Kilo schwerer Ausrüstung kämpften sich Krzywanski und Krabbe bis auf 70 Höhenmeter den Turm empor. Beim Tower-Running geht es im K.o.-Modus um die Qualifikationsrunden. Und so ergab es sich, dass im Finale der Feuerwehrleute 126 Stockwerke und somit 2520 Stufen bestritten wurden. Der Sieger Martin Brieden stieg mit einer Zeit von 2:07 Minuten aufs Siegertreppchen. Die Kameraden aus Metelen landeten im Mittelfeld.

Aber hier geht es Vorrangig auch darum, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften unter Sportlern und Feuerwehrkameraden zu pflegen. „Man fühlte sich sofort gut aufgehoben und konnte mit anderen Feuerwehrleuten Freundschaften schließen“, so Krabbe, der zum ersten Mal mitgelaufen ist, sich aber auch sofort qualifizierte.

„Wir haben uns schon neue Ziele gesetzt und wollen in der Towerrunning-Szene tiefer einsteigen“ so Krabbe. Da waren sich beide einig und möchten in Düsseldorf oder sogar Berlin schauen, was sportlich zu schaffen ist.

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