Vorbereitungen für den Fettmarkt Zwölf passive weibliche Mitglieder des SFZ basteln eifrig fürs Kreativzelt

Metelen -

Eine Woche noch, dann ist in Metelen Fettmarkt. Und da steckt auch eine zwölfköpfige Frauengruppe mit Volldampf in den Vorbereitungen. Sie alle sind passive Mitglieder im Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen. Ausgesprochen aktiv indes sind diese zwölf, wenn Ideenvielfalt und handwerkliche Geschicklichkeit gefragt sind.

Von Irmgard Tappe
Viel Kreativität zeigen diese passiven weiblichen Mitglieder im Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen bei der Vorbereitung für den Fettmarkt.
Viel Kreativität zeigen diese passiven weiblichen Mitglieder im Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen bei der Vorbereitung für den Fettmarkt. Foto: Irmgard Tappe

Wie in den vergangenen fünf Jahren werden die Frauen auch diesmal wieder im Garten des Alten Amtshauses (gegenüber vom Eingang zum Bürgersaal) ein Kreativzelt aufbauen, in dem sie die breite Palette ihrer Werke zum Kauf anbieten. „Der Erlös ist für die Jugendarbeit im Spielmanns- und Fanfarenzug bestimmt“, sagt Andrea Ernsting, während sie ihren Mitstreiterinnen Kostproben ihrer selbst kreierten Bratapfel-Mandel-Konfitüre reicht. „Einfach lecker“, finden die Frauen und vermuten, dass die süße Köstlichkeit auch bei den Fettmarktbesuchern gut ankommt. Ebenso wie die diversen Liköre von Conny Möllers und Sabine Stening. „Die gehen jedes Jahr besonders gut. Und dass die Leute vorher probieren können, kommt auch gut an“, erzählt die Ansprechpartnerin der Gruppe, Andrea Iking. Sie hat mit ihrer Mutter Gisela Pitlinski diverse Küchenschürzen mit aufgeknöpftem Handtuch, Kissen und Stofftaschen genäht. „Bei den Taschen haben wir Motive eingearbeitet, die die Kinder in einem Workshop während des Spielmannszug-Ferienlagers gemalt haben“, erzählt Iking.

Isolde Wesseler und Silvia Pitlinski sind gerade damit beschäftigt, ihren weihnachtlichen Wichtelgeschenken den letzten Schliff verleihen. Alles für den Stand im Kreativzelt am Fettmarktwochenende. „Jede von uns bringt sich mit ihren Fähigkeiten ein. Wir sind allerdings keine Bastelgruppe, die regelmäßig zusammenkommt. Anfang des Jahres treffen wir uns zur Lagebesprechung. Danach arbeitet jeder zu Hause“, berichtet Barbara Wenninghoff, die sich in ihrer Küche an extravagante Senf-Kreationen herangewagt hat. Die Fettmarktbesucher dürfen gespannt sein auf Sorten wie Himbeer-, Waldfrucht- oder Feigensenf.

Ideen in Sachen Handwerkskunst und Kunsthandwerk indes beweisen Petra Iking mit dekorativer Floristik sowie Anke Möllers, Elisabeth Brüning und Elke Winkelhues, die formschönen Objekte aus Stein und Metall geschaffen haben.

Keine Frage. Vielfalt ist Trumpf am Fettmarktwochenende im Kreativzelt der zwölf Frauen vom Spielmanns- und Fanfarenzug.

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