Friduwi-Damenschützen Friduwi-Frauen wickeln fleißig für ihr Jubiläum

Metelen -

Bereits jetzt beginnen die Friduwi-Frauen mit den Vorbereitungen auf ihr Jubiläum, welches sie im kommenden Jahr feiern. Im Mai 2017 blickt Metelens Damenschützenverein auf seine Gründung vor 25 Jahren zurück.

Von Dorothee Zimmer
40 Schützenschwestern starteten mit den Vorbereitungen für das Jubiläum des Vereins im Mai nächsten Jahres.
40 Schützenschwestern starteten mit den Vorbereitungen für das Jubiläum des Vereins im Mai des nächsten Jahres. Foto: Dorothee Zimmer

Dass sich die Frauen des Friduwi-Schützenvereins schon im Herbst treffen, um Rosen für ihr Schützenfest im Mai zu wickeln, ist ungewöhnlich. Und die benötigte Menge der kleinen Papiergebilde in den Vereinsfarben blau und gelb hat ausnahmsweise ebenfalls Seltenheitswert.

Beides ist dem 25. Geburtstag im nächsten Jahr geschuldet. „Im Normalfall brauchen wir etwa 600 Rosen, zum Jubiläum aber mehrere Tausend“, erklärt die Vorsitzende Claudia Epping-Sunder am Samstag in der Vereinsgaststätte Kock .

Rund 40 Schützenschwestern sitzen an den Tischen und machen sich wohlgelaunt und ohne übertriebene Hast an die Arbeit. „Wenn wir heute nicht fertig werden, machen wir im April den Rest.“ Die Vorsitzende skizziert den Stand der Planungen für das erste Mai-Wochenende: Demnach findet am Samstag wie gewohnt das Schützenfest statt. Abends feiern die Frauen im Festzelt an der Ochtruper Straße den Königinnen-Ball. Zu Sonntag haben sie 22 Schützenvereine eingeladen. Nach einem festlichen Umzug als Sternenmarsch trifft die gesamte Schar etwa gegen 15 Uhr im Stadion ein. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird im Gemeindewald ein Gastkönig ermittelt. Eine große Jubiläums-Party lässt das Jubiläum, zu dem auch eine Festzeitschrift erscheinen wird, schließlich ausklingen.

Fragt man die Vorsitzende nach Gründen, die eine Zugehörigkeit bei den Friduwi-Frauen attraktiv machen, sagt sie: „Wir haben eine tolle Gemeinschaft von Jung und Alt, wir lieben die Geselligkeit, und jeder wird so akzeptiert, wie er ist.“ Zurzeit hat der Verein rund 190 Mitglieder. Die Idee hatten seinerzeit Eva Lücke, Heti Heidrich, Charlotte Herdering und Rita Lücke. Heidrich erzählt, dass ein Fest der Metelener Fabianen, bei dem unter anderen ein Frauenschützenverein aus Nordwalde zu Gast war, den Anstoß gab. „Das machen wir auch“, waren die vier Metelenerinnen entschlossen. „Von den Männern wurde das aber nicht gern gesehen. Sie meinten, Frauen gehörten nicht ans Gewehr“, sagt Heidrich und fügt bei der Erinnerung an so manch süffisante Bemerkung schmunzelnd hinzu: „Einige meinten, das würde sowieso nur ein Kaffeekränzchen. Da wurden wir bockig und haben gesagt: ‚Jetzt erst recht’.“

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