Endspurt Jetzt muss es klappen. . . 

Laer -

Die Unternehmensgruppe der Deutschen Glasfaser, die Kooperationspartner der Gemeinde Laer ist, hat die Frist für die Bedarfsabfrage für das „High-Speed-Internet“ bis zum 27. Januar verlängert. Bis dahin müssen sich noch rund zehn Prozent der innerörtlichen Haushalte von Laer und Holthausen für einen Glasfaseranschluss entscheiden und einen entsprechenden Vertrag abschließen

Von Sabine Niestert
Gerrit Thieman, Bürgermeister Peter Maier, Projektleiter Michael Molitor und die weiteren Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe, Hannelore Bordewick, Rainer Wensing und Rob van der Blick (v.l.), hoffen, dass es bis zum 27. Januar mit den 40 Prozent klappt.
Gerrit Thieman, Bürgermeister Peter Maier, Projektleiter Michael Molitor und die weiteren Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe, Hannelore Bordewick, Rainer Wensing und Rob van der Blick (v.l.), hoffen, dass es bis zum 27. Januar mit den 40 Prozent klappt.

Die Gemeinde Laer will ihre Chance nutzen, die die Unternehmensgruppe der Deutschen Glasfaser ihr mit der Fristverlängerung zur Nachfragebündelung gegeben hat. Die Bedarfsabfrage endet am 27. Januar (Samstag). Bis dahin müssen noch rund zehn Prozent erreicht werden, um die 40-Prozent-Marke zu knacken, damit Laer und Holthausen mit dem „High-Speed-Internet“ versorgt werden kann (wir berichteten).

„Zurzeit liegen wir bei knapp über 30 Prozent“, erklärt Gerrit Thiemann. Der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins Laer ist zuversichtlich, dass das Ewaldidorf die restlichen Prozente bis zum Ende der Frist erreicht.

Um noch einmal verstärkt für das Projekt Glasfasernetz zu werben, laden der Dorfmarketingverein und die Deutsche Glasfaser am kommenden Dienstag (9. Januar) um 19 Uhr zu einem Informationsabend ins „Haus Veltrup“ ein. „Dort soll es hauptsächlich um technische Fragen gehen“, erklärt Michael Molitor. „Die Bürger wollen wissen, was auf sie zukommt“, fügt der Projektmanager hinzu, dass es Ziel dieser Veranstaltung sei, den Menschen mögliche Ängste zu nehmen und letzte Bedenken auszuräumen. Ebenso wie Gerrit Thiemann ist der Projektleiter zuversichtlich, dass Laer und Holthausen es schaffen, im zweiten Anlauf die 40-Prozent-Hürde zu nehmen. Genau betrachtet ist es sogar bereits die dritte Chance für die Laerer und Holthausener, denn bereits während der Amtszeit von Bürgermeister Detlev Prange hatte sich die Kommune bemüht, den schnellen Glasfaseranschluss für beide Ortsteile zu bekommen. Allerdings hatte das nicht geklappt.

Deswegen wagt die Kommune jetzt den erneuten Versuch. „Der muss allerdings klappen“, betont Gerrit Thiemann, der befürchtet, dass dieser Zug für das Ewaldidorf sonst endgültig abgefahren ist. Um so wichtiger sei es, das Bewusstsein der Bevölkerung für dieses Thema zu schärfen. „Es gibt auch einige Bürger, die den Anschluss jetzt noch nicht brauchen, sich aber für die Zukunft rüsten wollen“, freut sich der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins über diese Haltung, die nachahmenswert und beispielhaft sei. Schließlich wolle man in Laer nicht den Anschluss verpassen.

Ein schnelles Internet sei gerade für junge Leute oft eines der K.o.-Kriterien, wenn es darum gehe, sich in einem neuen Ort niederzulassen oder zu bleiben. Das habe auch der Rat erkannt, dessen Mitglieder während der Haushaltsverabschiedung verstärkt für den Abschluss von Verträgen geworben hatten. In zahlreichen Leserbriefen hatten auch viele Bürger an ihre Mitmenschen appelliert, sich solidarisch zu zeigen, um das Ewaldidorf für die Zukunft fit zu machen.

Auch die Unternehmensgruppe der Deutschen Glasfaser will ihre Werbe-Aktionen noch verstärken. „Wir werden weiter Hausbesuche machen und die Menschen gezielt ansprechen“, kündigt Michael Molitor an. Dazu soll das bisherige Team von bisher zwei auf vier bis fünf Leute aufgestockt werden. „Wir freuen uns auch über jeden Bürger, der als Multiplikator wirkt und aktiv wird“, erklärt der Projektleiter, wie wichtig es sei, im Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis eine positive Stimmung für das schnelle Netz zu erzeugen.

Eine Kampagne hat die Deutsche Glasfaser mit dem TuS Laer 08 gestartet. Vereinsmitglieder, die einen Vertrag bei der Deutschen Glasfaser abschließen, profitierten davon, weil es später eine Spende für den Verein geben soll.

„Unser Büro an der Königstraße 8 steht allen Interessierten weiterhin zur Verfügung“, betont Molitor. Geöffnet ist dieses dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr. Neben dem Servicepunkt werben Mitarbeiter auch an einem Stand vor dem Edeka-Markt.

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