Gemütliche Runde Club macht seinem Name alle Ehre

Horstmar-Leer -

Gemütlichkeit zeichnet den Altenclub in Leer aus, der den Namen „Club der Gemütlichen“ trägt. Dieser traf sich jetzt zu seiner Jahreshauptversammlung im örtlichen Pfarrheim. In deren Verlauf wurde der 93-jährige Johannes Wickenbrock in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Zur Seite stehen ihm Trude Schneider, Agnes Hölscher und Irmgard Nendza.

Von Franz Neugebauer
Der „Club der Gemütlichen“ in Leer liegt ihnen am Herzen (v.l.): Diakon Franz-Josef Reuver, Irmgard Nendza, Johannes Wickenbrock, Carmen Gündling mit Sohn Kilian, Trude Schneider und Agnes Hölscher
Der „Club der Gemütlichen“ in Leer liegt ihnen am Herzen (v.l.): Diakon Franz-Josef Reuver, Irmgard Nendza, Johannes Wickenbrock, Carmen Gündling mit Sohn Kilian, Trude Schneider und Agnes Hölscher Foto: nz Neugebauer

„Club der Gemütlichen“ nennt sich die Vereinigung älterer Menschen im Ortsteil Leer. Es sind die Mitglieder des Altenclubs. Und sie tragen diese Bezeichnung zu Recht. Das wurde während der Jahreshauptversammlung im örtlichen Pfarrheim deutlich. Nach dem offiziellen Teil saßen die Besucher noch lange in gemütlicher Runde beieinander und spielten Karten. Vor der Zusammenkunft im Pfarrheim hatten die älteren Mitbürger zusammen mit Diakon Franz-Josef Reuver in der Kirche von Ss. Cosmas und Damian eine Andacht gefeiert und gemeinsam gesungen und gebetet.

Vorsitzender Johannes Wickenbrock freute sich über die gute Beteiligung an der Jahreshauptversammlung und begrüßte ganz besonders neben dem Diakon auch Pastoralreferentin Carmen Gündling mit ihrem Sohn Kilian. Er werde wohl einmal Messdiener, bemerkte Agnes Ahlers schmunzelnd, als dieser sich an einer Glocke zu schaffen machte und ihr Töne entlockte.

Die Regularien waren schnell abgehandelt. Der Vorstand besteht weiterhin aus Johannes Wickenbrock, Trude Schneider, Agnes Hölscher und Irmgard Nendza.

Trude Schneider berichtete, dass der Altenclub nur noch 29 Mitglieder zählt. Sechs seien im vergangenen Jahren verstorben. Mathilde Höing ist mit 98 Jahren das älteste Mitglied. Der Bericht von Schneider zeugte aber auch von den zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben den monatlichen Zusammenkünften im Pfarrheim gehörten auch Fahrten in die nähere Umgebung dazu.

„Die Kassenlage ist nicht üppig, aber stabil“, bemerkte der Vorsitzende. Schon jetzt stehen die monatlichen Termine für das Treffen im Pfarrheim fest.

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