Musik vom Feinsten Wahrer Augen- und Ohrenschmaus

horstmar -

Einen wahren Musikgenuss bot das Weihnachtskonzert, das die Kirchenchöre St. Gertrudis, Ss. Cosmas und Damian sowie der Kinder- und Jugendchor unter der Gesamtleitung ihres Chorleiters und Organisten am Sonntagabend in der Pfarrkirche St. Gertrudis gaben. Zum guten Gelingen trugen Ludwig Wegesin, Kirchenmusiker an der Erlöserkirche in Münster, die Harfinistin Hanna Rabe, Schülerin der weltberühmten französischen Harfinistin Isabelle Perrin, Ensemble-Mitglied der größten Deutschen Funkhaus-Orchester, und nicht zuletzt Cornelia Becken, Flötistin mit internationalem Ruf, Stipendiatin des Europäischen Zentrums der Künste Dresden und derzeit Dozentin an der Musikschule Havixbeck, bei. Die drei Künstler sorgten für eine träumerische Hintermalung und Feinrahmung der Chöre.

Von Dieter Klein
Unter dem Dirigat des Organisten und Chorleiters d er Kirchengemeinde St. Gertrudis, Rafael D. Marihart, klappte das Zusammenspiel aller beteiligten Akteure hervorragend.
Unter dem Dirigat des Organisten und Chorleiters d er Kirchengemeinde St. Gertrudis, Rafael D. Marihart, klappte das Zusammenspiel aller beteiligten Akteure hervorragend. Foto: Dieter Klein

Die noch weihnachtlich festlich geschmückte Pfarrkirche St. Gertrudis spricht schon alleine für sich. Dafür, dass es neben dem Augen- am frühen Sonntagabend auch einen Ohrenschmaus gab, sorgten die Akteure des nachweihnachtlichen Konzertes. So verzauberten die Kirchenchöre von Leer und Horstmar sowie der Kinder- und Jugendchor von St. Gertrudis die Zuhörer mit ihren zarten Klängen. Dabei erlebten die Besucher eine starke Verbindung zu den Mysterien des Geschehens von Bethlehem.

Aber auch Dank dem Organisten Ludwig Wegesin, Kirchenmusiker an der Erlöserkirche in Münster, der Harfinistin Hanna Rabe, Schülerin der weltberühmten französischen Harfinistin Isabelle Perrin, Ensemble-Mitglied der größten Deutschen Funkhaus-Orchester, .und nicht zuletzt Cornelia Becken, Flötistin mit internationalem Ruf, Stipendiatin des Europäischen Zentrums der Künste Dresden und derzeit Dozentin an der Musikschule Havixbeck, gab es für das Publikum einen wahren Hörgenuss. Drei Künstler, die den Abend in St. Gertrudis nicht nutzten, sich in Szene zu setzen, sondern für filigrane, fast schon träumerische Hintermalung und Feinrahmung der Chöre sorgten. Denn die standen im Mittelpunkt.

Im Zenit eines bunten Straußes bekannter wie wenig bekannter weihnachtlicher Volksweisen. Moderner wie überlieferter Kompositionen. Geradezu perfekt auf ihr sängerisches Potenzial eingestellt. Dafür zeichnete der Chorleiter und Organist der Horstmarer Kirchengemeinde, Rafel D. Marihart, verantwortlich.

Es waren schließlich seine Chöre, die er selbst während vieler Proben ausbildet und gut kennt. So führte er sein Dirigat, als bereite es ihm körperlichen Genuss, jede der von ihm unterrichteten Stimme ihren Platz zu geben, wieder frei zu lassen und dann in perfekter Disziplin wieder unter zu ordnen.

Die vielen Menschen in den dämmrigen Kirchenbänken schienen zu spüren, dass sie Zeitzeugen eines meisterlichen Konzertabends werden würden. Kein Hüsteln, kein Rascheln störte den wunderbaren Gesang. Ja, geradezu befreiend klang es, als die Besucher aufgefordert wurden, mitzusingen. So jubelnd klang ihr „Adeste fideles, nun freut Euch, Ihr Christen“.

Dann Camille Saint-Saens‘ „Prelude“ ‚Prelude‘ mit Cornelia Becken und Ludwig Wegesin. Flöte und Orgel in sanften Zusammenspiel. Ein Meisterwerk. Gefühl arrangiert von Marihart selbst. Die Akteure boten Kirchenmusik vom Feinsten der Note „Grand Cru“. Himmlisch wie der Engelchor der Kinder von Horstmar. Alles Garantien dafür, dass sich das Schöne irgendwann hoffentlich wiederholen lässt.

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