Feuerwehr-Einsatz Einfamilienhaus ist nach Zimmerbrand unbewohnbar

Horstmar -

Nach einem Zimmerbrand in der Nacht zu Samstag ist ein Einfamilienhaus in Horstmar unbewohnbar geworden. Passanten hatten den einzigen Bewohner des Hauses geweckt und ihn so vor den Flammen gerettet.

Von Jens Keblat
Feuerwehr-Einsatz: Einfamilienhaus ist nach Zimmerbrand unbewohnbar
Foto: Jens Keblat

In der Nacht von Freitag auf Samstag um 0.38 Uhr wurde der Alarm ausgelöst: Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Horstmar, des Rettungsdienstes und der Polizei aus Steinfurt rückten zum Wohnhausbrand aus. Bereits beim Eintreffen waren neben der Rauchentwicklung auch Flammen deutlich sichtbar gewesen, wie Wehrführer und Einsatzleiter Wilhelm Homann auf Nachfrage erklärte.

Die Flammen hatten bereits aus einem Fenster im Obergeschoss geschlagen, woraufhin man sofort die Brandbekämpfung mit Trupps unter schwerem Atemschutz im Inneren des Gebäudes vorgenommen und die Drehleiter in Stellung gebracht habe. Der einzige Bewohner des Hauses sei durch Passanten geweckt und gerettet worden, so Homann.

Rauchmelder seien zwar nicht zu hören gewesen, dennoch hätten die Ersthelfer den Brand noch rechtzeitig bemerkt und umsichtig reagiert. Der Bewohner blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

"Glück im Unglück"

Insgesamt 65 Wehrleute kämpften in der Nacht längere Zeit gegen die Flammen und bekämpften den ausgedehnten Zimmerbrand im Obergeschoss des Hauses. Glücklicherweise hatte sich das Feuer nicht bis in den Dachstuhl ausgebreitet, so Homann weiter. So habe man Schlimmeres verhindern können. Dennoch sei das Haus vorerst unbewohnbar.

Der Brand und der anschließende massive Löscheinsatz haben dem Haus in der Papenstraße stark zugesetzt. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten weder Wilhelm Homann noch die Polizei vorerst Angaben machen. Die Polizei hat noch während der Nachlöscharbeiten ihre weitergehenden Ermittlungen dazu aufgenommen.

Unterdessen machte sich auch Bürgermeister Robert Wenking noch während des Einsatzes ein Bild von der Lage. Er sprach von großem Glück im Unglück, dass dem Hausbewohner widerfahren sei. Man könne froh sein, dass nicht mehr passiert sei.

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