Kindertagespflege Freude über die „Kleinen Knirpse“

Greven -

Es war das Jahr 2009, als die U3-Großtagespflegestelle „Kleine Knirpse“ der Parea Gesellschaft für soziale Dienstleistungen eröffnet wurde. Damals war sie die erste ihrer Art in Greven. Vor Kurzem wurde sie komplett renoviert. Im Rahmen seiner Jahrestagung am Mittwoch besichtigte der Parea-Beirat die Räumlichkeiten der Einrichtung, die vom Wohnungsunternehmen Sahle gestellt werden.

Von Luca Pals
Die Teilnehmer der Jahrestagung des Parea-Beirates zeigten sich sehr zufrieden über die Entwicklungen in der U3-Großtagespflege „Kleine Knirpse“.
Die Teilnehmer der Jahrestagung des Parea-Beirates zeigten sich sehr zufrieden über die Entwicklungen in der U3-Großtagespflege „Kleine Knirpse“. Foto: Luca Pals

Exklusiv ist sie zwar nicht, auch in Duisburg wurde eine Betreuungsstelle eröffnet. Besonders stolz sind alle Verantwortlichen dennoch über die Kinderbetreuung.

Die Einrichtung an der Bismarckstraße, geleitet von Diplom-Pädagogin und Koordinatorin der „Kleinen Knirpse“ Annika Mertens, ist ausgelegt für neun Kinder im Alter von einem bis drei Jahren. Petra Freese von der Fachberatung Kindertagespflege der Stadt Greven erklärt: „Diese Einrichtung darf nur bis neun Kinder aufnehmen, ab zehn ist es eine Kita oder ein Kindergarten.“

Damit sei es auch möglich, „den familienähnlichen Charakter“ zu bewahren. Außerdem kann sie bekannt geben, dass in näherer Zukunft ein ähnlicher Standort in Greven errichtet werden solle.

Zurück zu den „Kleinen Knirpsen“: Bestimmt ist der Parea-Standort nicht nur für die Kinder der Sahle-Mitarbeiter, sondern für alle berufstätige Eltern.

Zurzeit betreuen drei qualifizierte Tagesmütter die Knirpse, darunter zwei „Parea-Kinder“.

Die Kleinen in Empfang nehmen die Pädagogen ab 7.30 Uhr, bis 17 Uhr können sie betreut werden, am Freitag bis 13 Uhr.

Unterstützt werden die Tagesmütter von zurzeit zwei Springern – der Personalstand ist also ausreichend besetzt. Im gesamten Grevener Raum kann Freese aber nur werben: „Wir brauchen weiteres Personal. Die Kinder werden immer jünger.“

Ingrid Arndt-Brauer (SPD), als Bundestagsabgeordnete im Beirat sitzend, sagt: „Damit wächst auch die Verantwortung.“ Stolz sei Geschäftsführerin Lenk auf den Fortschritt der Kinder: „Wenn sie in die Kita kommen, sind die Erzieher dort vom Entwicklungsstand der Kinder begeistert.“

Die Einrichtung bietet einen Spielraum, dazu einen Schlaf- und einen Bastelraum. Lenk sagt: „Die zentralen Räume sind für die Gruppe sehr wichtig.“ Der Abenteuergarten auf dem Parea-Gelände biete dazu Gelegenheit zum Austoben.

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