Zum Thema Alter Siedlungsplatz

Eigentlich lassen die Archäologen Bodendenkmale, die nicht von Zerstörung bedroht sind, in Frieden. Schließlich haben sie genug damit zu tun, durch Bauarbeiten gefährdete Areale zu untersuchen. Beim Sturm Kyrill im Jahr 2007 allerdings wurden auf der Haschhoffsburg einige Bäume entwurzelt. In den dadurch aufgerissenen Erdlöchern fand der Besitzer alte Keramik und alarmierte die Fachleute. Die Überraschung: Diese Keramik ist deutlich älter als die Burg, sie stammt aus den Jahren 500 bis 0 vor Christus. „Das bedeutet aber nicht, dass es in der Eisenzeit hier schon eine Burg gegeben hat, es dürfte sich um eine normale Siedlung gehandelt haben, die die geschützte Situation zwischen zwei Bächen ausnutzte“, meint Grünewald. Weitere Ausgrabungen seien derzeit nicht geplant.

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