Zur Information Streuobstwiesen auf Ausgleichsflächen

Ökologische Ausgleichsflächen sollen dafür sorgen, dass die Natur nicht immer mehr verarmt.

Streuobstwiesen, überhaupt große Obstbäume , gibt es immer weniger, denn Hausgärten sind für solch stattliche Gewächse zu klein. Dabei sind Hochstämme ökologisch besonders wertvoll, denn sie bieten vielen Kleinlebewesen ein Zuhause – von Vögeln über Insekten bis hin zu Spinnen. Da auf ökologischen Ausgleichsflächen auf Pflanzenschutzmittel verzichtet wird, kann sich dort eine artenreiche Lebensgemeinschaft entwickeln. Außerdem werden auf öffentliche geförderten Flächen gerne alte Obstsorten angepflanzt, die sonst verschwinden würden.

Ausgleichsflächen müssen nach deutschem Recht immer dann geschaffen werden, wenn durch Baumaßnahmen die Natur oder das Landschaftsbild beeinträchtigt werden. Eine wichtige Maßnahme ist dabei die ökologische Aufwertung – Grünland ist besser als Ackerland, Feuchtwiesen sind besser als Grünland, eine Streuobstwiese ist wertvoller als eine Weide. Nach Möglichkeit sollen die Ausgleichsflächen in der Nähe des Gebietes liegen, das beeinträchtigt worden ist.

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