Aulakonzert am 30. Oktober Licht und Klangkunst

Greven -

Licht und Klang, vereint zu einem Gesamtkunstwerk – das gibt es beim Aulakonzert am 30. Oktober in der Pfarrkirche St. Martinus.

Sebastian Bange ist an der Orgel zu hören.
Sebastian Bange ist an der Orgel zu hören.

Son et Lumière – der Titel des Aulakonzertes am 30. Oktober um 20 Uhr verspricht eine Kombination an, die für die Reihe der Aulakonzerte außergewöhnlich ist. Die Idee dieses Konzertes wird zudem an einem außergewöhnlichen Ort verwirklicht: Die Licht- und Klangkunst ereignet sich nicht in der Aula des Gymnasiums, sondern in der Stadt- und Marktkirche St. Martinus .

Durch die Lichtkunst von Wolfgang Heuwinkel erschließt sich die Architektur der Martinuskirche aus einem ganz neuen Blickwinkel. Der Künstler aus Bergisch Gladbach hat verschiedenste Lichtquellen fotografiert und aus diesen Abbildungen beeindruckende Form- und Farbspiele komponiert, die sich bewegen und mit zwei Hochleistungs-Beamern an die Kirchenwand und an das Deckengewölbe projiziert werden. Zu seiner Idee, einen Kirchenraum mit Lichtkunst zu gestalten, suchte Heuwinkel passende Musik – am liebsten Orgelimprovisation.

Verschiedene Kunstformen bringen verschiedene Lebensgefühle zum Ausdruck, und es wird erst recht spannend, wenn diese Kunstformen dann gleichzeitig ausgeführt werden. Kantor Sebastian Bange ließ sich für dieses spannende Projekt begeistern.

So wird es neben Orgelliteratur – weitgehend französische Orgelmusik, beispielsweise von Charles-Marie Widor und Marcel Dupré – und Orgelimprovisation auch einige Gregorianische Gesänge geben, mit denen die Choralschola der Benediktinerabtei Gerleve dem Konzert eine geistliche Dimension verleihen wird. Pater Norbert Bücker OSB, der die Choralschola leitet, hat Gesänge ausgewählt, die jene Lebenserfahrungen ins Spiel bringen, bei denen es um Licht und Dunkel sowie um lebendiges, farbenreiches und ewiges Licht geht.

In der Vielzahl der Licht- und Klangfarben reihen sich auch die Glocken der St. Martinuskirche mit ein, die einige Lichtszenen mitgestalten. So erwartet den Konzertbesucher eine sehr abwechslungsreiche Kombination von Lichtkunst, Baukunst, Glockenklang, Gregorianik und Orgelmusik.

Für den reibungslosen technischen Ablauf konnte Dr. Stefan Erdmann, der gemeinsam mit seinem Team die Aulakonzerte organisiert, den Grevener Veranstaltungstechniker Patrick Bitter gewinnen, der dafür sorgen wird, dass die Lichtkunst von vielen Plätzen der Martinuskirche aus gut zu sehen sein wird.

Karten für „Son et Lumière“ gibt es im Vorverkauf zehn Tage vorher in der Buchhandlung Cramer & Löw an der Marktstraße und an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt je nach Platzkategorie 22, 20, 13 und neun Euro, ermäßigt mit Ausweis die Hälfte.

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