Vennemeyer und Deimann treffen Wirtschaftsminister „Breitbandinternet ist ein wesentlicher Standortfaktor“

Greven -

Bürgermeister Peter Vennemeyer und Wirtschaftsförderer Stefan Deimann trafen jetzt NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin auf der Expo Real in München. Dabei sprachen sie das für Greven wichtige Thema der Breitbandförderung in Gewerbegebieten und Haushalten im ländlichen Raum durch das Land NRW an.

Stefan Deimann, Geschäftsführer der GFW Greven, und Bürgermeister Peter Vennemeyer, trafen Minister Garrelt Duin. Das Foto machte übrigens Udo Schröer, Geschäftsführer der Airportpark GmbH.
Stefan Deimann, Geschäftsführer der GFW Greven, und Bürgermeister Peter Vennemeyer, trafen Minister Garrelt Duin. Das Foto machte übrigens Udo Schröer, Geschäftsführer der Airportpark GmbH. Foto: Pf

Duin bekräftigte dazu im Gespräch: „Wir wollen die Gewerbegebiete mit mindestens 50 Mbit/s auf die Datenautobahn bringen.“ Dazu werde das Land rund 50 Millionen Euro verwenden. Weitere 65 Millionen Euro dienten dem Anschluss von Haushalten im ländlichen Raum, zehn Millionen Euro der Verlegung von Leerrohren beim Bau von Landesstraßen. „Mit diesem Kraftakt wollen wir erreichen, dass Nordrhein-Westfalen bei der Breitbandversorgung auf Platz eins unter den deutschen Flächenländern bleibt und seinen Bürgern bis Ende 2018 flächendeckend Anschlüsse mit Übertragungsleistungen von 50 Mbit/s anbietet“, so der Minister.

Bürgermeister Peter Vennemeyer begrüßte dies sehr. „ Breitbandinternet ist ein wesentlicher Standortfaktor – nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die Wirtschaft. Damit auch Kommunen von mittlerer Größe konkurrenzfähige Standorte bleiben können, ist die Versorgung mit schnellem Internet unabdingbar. Allerdings sind wir auf die finanzielle Unterstützung durch das Land angewiesen, um die entsprechende Infrastruktur anbieten zu können“, erläuterte er.

Auch Wirtschaftsförderer Deimann zeigte sich überzeugt: „Besonders in ländlichen Gegenden eröffnet die Breitbandversorgung Chancen für eine positive Entwicklung von Beschäftigung, Einwohnerzahlen und Mittelstand.“

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