Zufall macht Greven berühmt Tjorben Eckermann und die Grevener Sau

Greven -

Er hat schon Gott interviewt, jetzt war er auch in Greven: Der Reporter Tjorben Eckermann, das Alter ego des Cartoonisten Ralph Ruthe, beim Schweine-Interview.

Von Peter Beckmann
Tjorben Eckermann interviewt die Grevener Sau auf dem Grevener Hof.
Tjorben Eckermann interviewt die Grevener Sau auf dem Grevener Hof. Foto: Ruthe

Na klar, Greven ist eher ländlich angehaucht. Und natürlich, es gibt hier auch viele Bauernhöfe. Und doch: Irgendwie ist es schon komisch, dass „Greven im Münsterland “ so prominent in einem Video auftaucht. Einem Video, das zugegebenermaßen nicht wirklich echt ist. Und so ganz neu ist es auch nicht, es ist schon zwei Jahre alt. Aber Anfang diesen Monats stand es aktuell wieder auf Facebook anlässlich des Welt-Vegetariertages. Da stellt sich die Frage: Was hat Greven in der „Nachrichten-Folge“ über den veganen Bio-Bauernhof von Ralph Ruthe zu suchen?

Die Antwort ist einfach und enttäuschend: „Es gibt keinen tieferen Hintergrund dafür, dass die Folge in Greven spielt“, antwortet Ruthe auf eine entsprechende Frage. Zwar hätten früher Freunde von ihm in Reckenfeld gewohnt, und er habe die beiden auch hin und wieder dort besucht. „Aber mehr steckt nicht dahinter.“

Schade, schließlich ist Ralph Ruthe inzwischen eine richtige Größe im Geschäft der deutschen Cartoonisten und Comic-Zeichner. Bei Youtube hat er eine riesige Fangemeinde , seine selbst gezeichneten und vertonten Videos wurden zwischen 400.000 und fast sechs Millionen mal aufgerufen. 1,2 Millionen „Gefällt-mir“-Angaben hat er auf Facebook. Und seine „Shit-happens“-Tournee ist in mehreren Städten schon ausverkauft. Für den Termin in Münster in der Aula am Aasee am 6. November 2016 gibt es allerdings noch Karten.

Zurück zu dem betreffenden Video. In der „Nachrichten-Sendung“ berichtet Tjorben Eckermann – legendär sein Interview mit Gott – informativ und investigativ über einen veganen Bio-Bauernhof in Greven und interviewt das Schwein, das den menschenleeren Hof führt. Das Ganze ist sehr lustig, und, wenn man weiterdenkt, sogar auch tiefsinnig. Und nicht zuletzt sorgt das Ferkel Celine-Chantal zum Schluss für einen Brüller.

Aber: Es ist nun einmal Zufall, dass das Ganze in Greven spielt – leider. Trotzdem: Es lohnt sich allemal, den Herrn Ruthe im Internet zu besuchen. 

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