Anschluss an die B481 Frühestens in fünf Jahren

Reckenfeld -

Glatterer Belag und mehr Platz für LKW: die Reckenfelder Straße zwischen Luhns-Abzweig und B481 ist so gut wie neu – und könnte dennoch in einigen Jahren nahezu nutzlos sein. Der Anschluss an die Bundesstraße wird möglicherweise geschlossen und an eine andere Stelle verlagert.

Von Oliver Hengst
Der aktuell an die B481 angeschlossene Teil der Reckenfelder Straße soll möglicherweise „abgebunden“ werden.
Der aktuell an die B481 angeschlossene Teil der Reckenfelder Straße soll möglicherweise „abgebunden“ werden. Foto: oh

Er ist just erst mit neuer (und breiterer Fahrbahn) ausgestattet worden: jener Teil der Reckenfelder Straße, der in Verlängerung der Bahnhofstraße den Ortsteil mit der B481 verbindet. Vor allem für den Lieferverkehr des „AT Abfüllbetriebes“ (früher Luhns) und für zahlreiche Anwohner des Reckenfelder Ostens ist der Abschnitt eine wichtige Verbindung. Für Nachfragen sorgte daher im Bezirksausschuss Reckenfeld die Nachricht einer möglichen Schließung dieser Durchfahrt.

Anlass ist die geplante Weiterführung der 2+1-Lösung (im Wechsel zwei Fahrspuren in die eine, eine Fahrspur in die andere Richtung). Diese in Höhe Greven übliche Praxis soll bis Ortseingang Emsdetten fortgeführt werden (unsere Zeitung berichtete). Damit dies baulich passt, soll der Knotenpunkt mit der Reckenfelder Straße „abgebunden“ werden, das wünscht sich zumindest der Landesbetrieb Straßen als Bauherr, der den Kreis und die Stadt um eine Stellungnahme bat. Grevens Antwort: „Wir können darauf verzichten, aber nur dann, wenn der ehemalige Knotenpunkt in Verlängerung der Bahnhofstraße wieder geöffnet wird“, erläuterte Andre Kintrup .

Als Rückmeldung erhielt die Stadt die Auskunft, dass man dies als „Vorzugsvariante“ in die Planung übernehme. Das notwendige Planfeststellungsverfahren werde erst nach den Verfahren für den A1-Ausbau rund um Greven und für die Ortsumgehung Emsdetten folgen – somit frühestens in fünf Jahren. Das heißt ins Unreine gesprochen: Bevor da irgendetwas passiert, sind wir locker fünf Jahre weiter“, verdeutlichte Kintrup.

Ausschussvorsitzender Klaus-Dieter Niepel : „Wir sollten uns darauf konzentrieren, dass die Straße geöffnet bleibt, oder wenn sie geschlossen wird, dass der alte Durchgang nach Luhns wieder aufgemacht wird. Darauf sollten wir hinarbeiten, gemeinsam und ganz kräftig.“

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