„Snow Business“ wechselt Standort Der Winter zieht nach Greven um

Ladbergen/Greven -

Plötzlicher Wintereinbruch in Greven. Ab sofort gibt es im Gewerbegebiet Nien Esch einen Ort, an dem es 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei Bedarf schneit: Die „Snow Business“ GmbH. Das Unternehmen, das sich mit der Inszenierung von künstlichen Schneeeffekten und dem Verkauf von Kunsteis und Dekoschnee weltweit einen Namen gemacht hat, war bisher in Ladbergen beheimatet.

Plötzlicher Wintereinbruch in Greven – doch von Eiseskälte keine Spur. Ab sofort gibt es im Gewerbegebiet Nien Esch einen Ort, an dem es 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei Bedarf schneit. Zum Wasserwerk 11 lautet die neue Adresse der Snow Business GmbH . Es ist ein Unternehmen, das sich mit der Inszenierung von künstlichen Schneeeffekten und dem Verkauf von Kunsteis und Dekoschnee weltweit einen Namen gemacht hat und bisher in Ladbergen beheimatet war.

„Um flexibler agieren zu können“, hat Inhaber Lucien Stephenson den Sitz seines Unternehmens nach Greven verlagert, heißt es in einer Mitteilung. Der passionierte Schneemann hat in ein eigenes Firmengelände mit über 1500 Quadratmetern Fläche investiert.

„Wir wachsen stetig. Der alte Standort in Ladbergen ließ nicht genügend Spielraum für Veränderungen. Aktuell stehen uns mehr als 500 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche zur Verfügung. Der Bau einer weiteren Halle mit rund 300 Quadratmetern ist bewilligt und folgt in den nächsten Jahren“, sagt der Firmenchef.

Seit mehr als 15 Jahren ist „Snow Business“ Spezialist für Schnee- und Eis-Effekte. Vom Kunstschnee über Deko-Vlies bis hin zu Eisblumenspray und Kunststoff-Eis – die Produktauswahl im Onlineshop ist umfassend. Zum Kundenkreis gehören Privatpersonen, Dekorateure, Event-Agenturen, Fotografen und die Filmbranche.

Nicht nur der Verkauf von Produkten, auch die Inszenierung von Wintereffekten gehört zum Leistungsspektrum. „Fallend, liegend, frostig oder vereist? Wir lassen Winterwelten nach den Wünschen unserer Kunden entstehen“, so Lucien Stephenson. Seine täuschend echten Effekte sind von den Leinwänden nicht mehr wegzudenken und kamen beispielsweise in Kinofilmen wie „Bridge of Spies“, „Das Bourne Ultimatum“ oder „Charlie und die Schokoladenfabrik“ zum Einsatz.

Manches Event brachte das Team von „Snow Business“ zum Schwitzen, wie sich der Inhaber lächelnd erinnert: „Die komplette Allianz-Arena für ein TV-Event zur Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 in eine Schneelandschaft zu verwandeln, war eine Herausforderung. Mit über 10 000 Quadratmetern Schnee-Vlies und mehreren Tonnen Display Snow Coarse (Anmerkung der Redaktion: fallender Schnee für Anwendungen im Innenbereich und als liegender, grobkörniger Schnee) sorgten wir für das richtige Winterfeeling. Zum Finale ließen wir es aus mehr als 20 Schneemaschinen schneien.“

Eines der jüngsten Projekte ist ab dem 17. November in „Jeder stirbt für sich allein“ auf den Kinoleinwänden zu sehen. Für den Film inszenierte Snow Business die Schneekulissen.

Die Terminkalender sind gefüllt, die nächsten Projekte schon geplant. 2017 soll ein neuer Showroom erstellt werden. Aber schon jetzt heißt Stephenson Interessierte willkommen: „Wer sich nicht vorstellen kann, dass unsere Produkte den Winter täuschend echt inszenieren, der kann sich hier davon überzeugen.“

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