Anregung für Kollegen Familienforscher präsentieren Ergebnisse

Greven -

Familienforschung wird immer beliebter. Am 4. Oktober präsentieren erfahrene Genealogen ihre Ergebnisse – nicht zuletzt, um anderen Interessierten Anregungen und Hilfestellungen zu geben.

Das Interesse, sich mit der eigenen Herkunft zu befassen, ist heute größer denn je. Für immer mehr Menschen ist es geradezu spannend, mehr über das Leben ihrer Großeltern und Urgroßeltern zu erfahren, deren hinterlassene Briefe zu entziffern, Dokumente zu finden, die Auskünfte geben über Ereignisse, die hundert und mehr Jahre zurückliegen. Dabei kann man Verwandte neu entdecken, die den Ersten oder Zweiten Weltkrieg an der Front miterlebt haben oder sich erinnern, was vertriebene Angehörige erzählt hatten, als man selber noch ein Kind war. Wer Auswanderer nach Amerika unter den eigenen Vorfahren entdeckt, der gerät schon mal ins Staunen über deren Mut, sich auf einen Neuanfang in einem unbekannten Land einzulassen, dort eine neue Sprache zu erlernen und eine neue Nationalität anzunehmen.

Wer sich mit der eigenen Familienforschung befassen will, möchte wissen, wie diese Sonderforschung eigentlich funktioniert, wie man anfängt und ob es Hilfen gibt, die leicht erreichbar sind. In einem Kreis von Interessierten lässt sich von Erfahrungen anderer Forscher profitieren. Deshalb bietet der Heimatverein Greven den „Arbeitskreis Familienforschung“ an, der in der Regel am ersten Dienstag im Monat in der „Alten Post“ zusammenkommt. Am kommenden Dienstag, 4. Oktober, haben die Teilnehmer ab 19 Uhr die Möglichkeit, ihre eigenen Forschungsergebnisse vorstellen, ganz gleich, ob es eine Familientafel, eine Hofchronik, eine bebilderte Familiengeschichte oder eine Sammlung von Unterlagen ist, die mit der Familienvergangenheit zu tun hat. „Anderen über die Schulter zu sehen und Anregungen für die eigene Forschung zu erfahren, macht den Reiz dieser Veranstaltung aus, bei der unterschiedliche Methoden und Vorgehensweisen kennen gelernt werden können. Jeder kann teilnehmen, der sich für Familienforschung interessiert“, heißt es in der Ankündigung.

Wer spezielle Fragen zur Heimat- und Familienforschung hat, findet an jedem ersten Samstag im Monat, also auch am Samstag, 1. Oktober, von 10 bis 12 Uhr in der „Alten Post“ Beratung und Unterstützung.

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