DSL für Flüchtlingsunterkunft Kein Richtfunk für die Hauptschule

Reckenfeld -

Der Plan, der als Flüchtlingsunterkunft genutzten alte Hauptschule im Ortskern per Richtfunk zu einem schnellen Internetanschluss zu verhelfen, hat sich zerschlagen.

Von Oliver Hengst
Das Hauptschulgebäude erhält W-Lan-Versorgung – aber mit geringer Bandbreite als erhofft.  
Das Hauptschulgebäude erhält W-Lan-Versorgung – aber mit geringer Bandbreite als erhofft.   Foto: oh

Der Plan, der als Flüchtlingsunterkunft genutzten alte Hauptschule im Ortskern per Richtfunk zu einem schnellen Internetanschluss zu verhelfen, hat sich zerschlagen. „Das ist technisch nicht herstellbar“, informierte Bürgermeister Peter Vennemeyer . Da Glasfaser aktuelle nicht verfügbar sei, müsse man auf einen herkömmlichen DSL-Anschluss zurückgreifen. Da dessen Bandbreite auf alle Nutzer aufgeteilt wird, dürfte die Geschwindigkeit der Internetverbindung eher bescheiden ausfallen – was eben Anlass war, (erfolglos) nach Alternativen zu suchen. „Eine andere Möglichkeit haben wir derzeit nicht“, sagte Vennemeyer. Man werde aber mit so genannten Accces-Points dafür sorgen, dass das Internet im ganzen Gebäude verfügbar ist. Die Politik hatte beschlossen, alle Grevener Flüchtlingsunterkünfte mit freiem W-Lan auszustatten.

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