20 Jahre Autohaus Zum Wasserwerk Familie im Betrieb ein Glücksfall

Greven -

Seit 20 Jahren dreht sich in seinem Betrieb alles ums Auto. Ludger Jarvers wechselte 1996 von der Königsstraße in das Gewerbegebiet am Ende der Saerbecker Straße. Das Unternehmen ist fest in Familienhand.

Von Ulrich Reske
Ein Team (von links): Marleen, Thilo, Ludger und Ute Jarvers
Ein Team (von links): Marleen, Thilo, Ludger und Ute Jarvers Foto: res

Nein, Nachwuchssorgen gibt es im Autohaus Jarvers nicht. Davon zeugt nicht zuletzt der 15 Monate alte Thilo, der mit sichtbarer Freude und brabbelndem Brrrumm übers Gelände des Autohauses kurvt. Das gibt es seit ziemlich genau 20 Jahren am Wasserwerk, dem Auto dominierten Gewerbegebiet in Grevens Norden.

Den Start in die Selbstständigkeit legte Ludger Jarvers allerdings bereits zehn Jahre zuvor an der Königsstraße hin. Tankstelle und Werkstatt, eine Kombination die 1987 zukunftsträchtig schien. Doch die Tankbranche nahm einen anderen Kurs. Brötchen und mehr statt Auto und Technik. „Nicht mein Ding“, beschied Ludger Jarvers und zog als neuer Toyota-Vertragshändler in das Gewerbergebiet am Ende der Saerbecker Straße . Gemeinsam mit Ehefrau Ute baute er Werkstatt und Autohaus auf. Dass Tochter Marleen schon früh die Entscheidung fällte, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, werten heute alle Beteiligten als „Glücksfall“. Insgesamt sind im Unternehmen neun Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende.

Gemeinsam mit ihr, die inzwischen auch Gesellschafterin des Unternehmens ist, fiel die Entscheidung vor zehn Jahren als „Mehrmarkenhändler“ am Markt zu partizipieren. Eine Entscheidung, die die Jarvers nicht bereuten, stehen doch hinter der Einkaufsgenossenschaft EGA mehr als 850 Händler bundesweit. „Wir können jedes Fahrzeug zu marktgerechten Konditionen besorgen,“ verweist Ludger Jarvers auf die Wettbewerbsfähigkeit. Das gilt übrigens auch für den Werkstattbereich. Jedes Fahrzeug kann nicht zuletzt dank eines Leasingsystems für Spezialwerkzeuge gewartet und repariert werden.

Noch fokussiert sich Thilos Interesse mehr auf das rote Tretmobil. Doch Vater und Tochter sind sicher: „Der steigt später bei uns ein.“

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