Hunderte Fans feiern im Hinterhof der GBS Ein Hauch von Festivalfeeling

Greven -

Was sich genau hinter dem Festival verbirgt, ist schnell erklärt: Die Veranstalter versuchen „einen kleinen Hauch von Festivalfeeling ins sonst so ruhige Greven zu holen“. Der Ort: Der Innenhof der GBS. Nichts würde schließlich besser zu dem Namen „Backyard“ passen, was soviel wie Hinterhof bedeutet. Die Beteiligten: Neun Bands, mal mehr, mal weniger bekannt. Die Musikrichtung: nichts für Zartbesaitete. Das heißt ganz einfach: Metal, Hardrock, Hardcore, Punkrock und sonstige Richtungen, zu denen man, den Fans nach, „ordentlich feiern kann“.

Nichts für Zartbesaitet: Was für Außenstehende eher als „Krach“ abgetan wird, ist für die Fans der Szene ganz große Kunst.
Nichts für Zartbesaitet: Was für Außenstehende eher als „Krach“ abgetan wird, ist für die Fans der Szene ganz große Kunst. Foto: Christina Stegemann

„Die Beschmierten“, dieser Name lässt wohl kaum erahnen, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Hört man im gleichen Zusammenhang Namen wie „Motorjesus“ oder „Mental Breakdown“ kann sich so mancher Grevener vielleicht vorstellen, was mit den Namen gemeint ist. Sie alle stammen von Bands, die am Samstagnachmittag beim Backyard Festival auftraten. Für das hatte die Konzertinitiative Emsboom in den vergangenen Wochen eifrig Werbung gemacht.

Was sich genau hinter dem Festival verbirgt, ist schnell erklärt: Die Veranstalter versuchen „einen kleinen Hauch von Festivalfeeling ins sonst so ruhige Greven zu holen“. Der Ort: Der Innenhof der GBS. Nichts würde schließlich besser zu dem Namen „Backyard“ passen, was soviel wie Hinterhof bedeutet. Die Beteiligten: Neun Bands, mal mehr, mal weniger bekannt. Die Musikrichtung: nichts für Zartbesaitete. Das heißt ganz einfach: Metal, Hardrock, Hardcore, Punkrock und sonstige Richtungen, zu denen man, den Fans nach, „ordentlich feiern kann“. Dass man zumindest ordentlich headbangen und pogen kann, wurde bereits bei der Band „ Malcome Rivers “ unter Beweis gestellt. Was für Außenstehende eher als „Krach“ abgetan wird, ist für die Fans der Szene ganz große Kunst. Eine Menge Können steckt hinter den musikalischen Fähigkeiten der Band.

Auch die Texte sind wohlüberlegt, selbst wenn man nur selten ein Wort versteht. Trotzdem hatten sowohl die Jungs und wenigen Mädels auf der Bühne als auch die Fans davor sichtlich Spaß. Wie im dauerhaften Duell spielten die Bässe gegen den Gesang an. Auf der Bühne wurde nicht nur musikalisch, sondern auch sportlich alles gegeben, um die Zuhörer zu unterhalten. Auch Jonglageeinlagen mit dem Mikro gehörten so zum Programm. „Zwischen 400 und 500 Gäste erwarten wir heute“, war Emsboom optimistisch. Bei dem Auftritt der ersten Bands standen lediglich die sehr Hartgesottenen vor der Bühne. Diese feierten jedoch umso ausgelassener.

Auch nächstes Jahr wird es eine Neuauflage geben. Dann wird besonders den Newcomern wieder ein Ort gegeben, ihre Stücke zu präsentieren.

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