Kriegs-Tagebuch übergeben Einzigartiges Zeitdokument

Ein historisches, handgeschriebenes Dokument kommt jetzt in das Reckenfelder Haus der Geschichte (HdG). Zu verdanken ist das Joachim Stöbis.

Von Rosi Bechtel
Kriegs-Tagebuch übergeben : Einzigartiges Zeitdokument
Foto: Rosi Bechtel

Der Sohn der Verfasserin übergab am Freitag das „Tagebuch des Grauens“ (wie seine Mutter Anneliese es nannte) an Ferdi Mehl für das HdG, wo es einen würdigen Platz erhalten soll.

Das Kriegsgeschehen der Jahre 1940 bis 1944 im Ort und Umgebung wurde in dem Büchlein festgehalten. Dass das Tagebuch nach Reckenfeld kommt, ist einem Zufall zu verdanken. 2015 wurde Zeitungsmitarbeiterin Rosemarie Bechtel auf einem Campingplatz in Kroatien von Stöbis angesprochen. „Der Aufkleber ,Reckenfeld statt Greven’ und das Wappen verrieten` dass hier Reckenfelder stehen. Als sie vom Haus der Geschichte erzählte, erklärte ich mich nach intensiven Überlegungen bereit, dass das Tagebuch seinen Platz in Reckenfeld bekommen soll“, erläutert der Stifter.

Weitere Aufzeichnungen besitzt seine Schwester Christel Puaschitz, die sich von den Originalloseblättern nicht trennen wollte, jedoch Kopien davon dem HdG überlässt. Nachzulesen sind die Aufzeichnungen schon seit längerem auf der Internetseite www.geschichte-reckenfeld.de.

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