Neues Feuerwehr-Fahrzeug in Gimbte Der Erstlöscher

Gimbte -

Blaulicht flackert über den Gimbter Dorfplatz, als Feuerwehr-Chef Matthias Wendker die Umstehenden warnt: „Ohren zuhalten, das wird laut!“. Sekunden später schallt das Martinshorn des neuen Feuerwehrfahrzeuges durch den Ort. Das Gefährt wurde am Donnerstagabend offiziell seiner Bestimmung beim Gimbter Löschzug übergeben. Die gewünschte Aufmerksamkeit ist dem drei Tonnen schweren Nissan Navara damit bei künftigen Einsätzen sicher.

Von Fabian Niestert
Ein kleines Volksfest auf  dem Dorfplatz. Die Gimbter Feuerwehr erhält ihr neues schnelles Einsatzfahrzeug.
Ein kleines Volksfest auf  dem Dorfplatz. Die Gimbter Feuerwehr erhält ihr neues schnelles Einsatzfahrzeug. Foto: fni

„Wir wünschen uns für den Wagen natürlich hauptsächlich regelmäßige Übungen, nicht zu viele Notfälle“, verkündete Wendker . Doch natürlich ist das Feuerwehrfahrzeug genau für diese ausgestattet, führt es doch 200 Liter Wasser mit sich und kann damit zehn Minuten mit großem Druck aus dem Hochstrahlrohr löschen. „Damit sind wir einsatztaktisch neu und besser aufgestellt“, freut sich der Gimbter Löschzugführer Harald Rottwinkel . „Ein großer Vorteil ist, dass das Fahrzeug von jedem Feuerwehrmann mit einem normalen Führerschein der Klasse B gefahren werden kann“.

Ein weiterer Vorteil ist das Allrad-Getriebe, mit dem auch in abgelegeneren Einsatzorten rund um Gimbte das Vorankommen gewährleistet ist. Aber auch bei Einsätzen in Greven könnte sich der Pick-Up als nützlich erweisen. „Damit kommen wir in jede Lücke“, ist sich Rottwinkel sicher. Bürgermeister Vennemeyer ist ebenfalls zufrieden mit der rund 60 000 Euro teuren Anschaffung.

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